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Conti-Chef Degenhart beklagt Zusammenarbeit

Jeder kocht sein eigenes Süppchen

Die Zusammenarbeit der deutschen Automobilindustrie beim Elektroantrieb ist sehr dürftig.

So äußerte sich sinngemäß Degenhart am Mittwoch in der HAZ . Er sieht die Pläne der Autoindustrie im Bereich E-Mobilität in Gefahr, da mehr gegen- als miteinander arbeiten würden. „Das Ziel der gesamten deutschen Automobilindustrie muss es sein, weltweit die besten Produkte anzubieten. Dazu bedarf es aber einer viel engeren Zusammenarbeit als das bis dato der Fall ist. So muss man dringend gemeinsame Standards und Technologien vereinbaren, um mit Mengenproduktion Stückkosten senken zu können. Derzeit scheint sich wohl jeder profilieren zu wollen und sein eigenes Süppchen kochen. Dies‘ bringt für die Käufer keine Kostenvorteile.“
Degenhart fordert die Standardisierung all dessen, was nicht zur Unterscheidung der Hersteller im Wettbewerb gehört.

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Bei E-Cars droht Überkapazität

Das Angebot an Elektroautos wird schon mittelfristig die Nachfrage weit übersteigen. Davon ist Autoprofessor Willi Diez vom Institut für Automobilwirtschaft (IFA) überzeugt. Den Autobauern werden  schon mittelfristig im Elektroautobereich Überkapazitäten drohen.

Lt. einer aktuellen Marktanalyse würden bis 2015 Kapazitäten für bis zu 1,6 Millionen aufgebaut. Demgegenüber werde aber nur eine Nachfrage von rund einer halben Million Einheiten weltweit stehen.

Das Elektroauto wird zwar kommen, aber anders als erwartet. Unter den Aspekten der hohen Anschaffungskosten, der mangelnde Reichweite, lange Ladezeiten und der fehlende Infrastruktur sind E-Mobile lt. Diez erst gegen Ende dieses Jahrzehnts „alltagstauglich“ und für Privatkunden interessant.

Bis dahin dürften sie überwiegend auf den Kreis gewerblicher Kunden, Fuhrparkbetreiber, Car Sharing etc., begrenzt sein. Also Zeit genug für die Industrie die Leistungsfähigkeit von Akkus zu erhöhen und deren Anschaffungskosten durch erhöhte Alternativnachfragen im Hybridbereich zu senken.

Diese Kombination aus Elektroantrieb für Kurzstrecken und Verbrennungsmotor für größere Reichweiten dürfte eine verstärkte Nachfrage erfahren. Auf diese Weise wird der CO2-Ausstoß im Kurzstreckenverkehr um 50-60% gesenkt werden können

Trotz allem ist der Verbrennungsmotor noch kein Auslaufmodell.

Die Aufgabe der Industrie den Durst der Otto- und Diesel-Motoren weiter zu senken bleibt weiter bestehen. Das IFA schätz, das 2030 immer noch 9 von 10 Fahrzeugen einen Verbrennungsmotor inne haben.

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